Grabschändungen im Elsass....
News of the Weekend 30./31. October 2004)
Ariel Sharon zur Eröffnung der Debatte
Referat von Prof. Dr. Ekkehard W. Stegemann
Meine Damen und Herren
Ich bin zu dieser Veranstaltung gekommen, weil ich hier meine Solidarität mit Israel und meine Parteinahme für Israel ausdrücken möchte. Ja, meine Parteinahme. Ich bin nicht neutral; und ich kenne auch keinen, der im Blick auf den tragischen und vertrackten palästinensisch-israelischen Konflikt neutral wäre Was wir in den Schweizer Medien von einer Reise von Parlamentariern der neutralen Schweiz in den Nahenosten kürzlich lesen konnten, war eine einzige Schuldzuweisung an Israel. Sie waren erschüttert von der elenden Lage der Palästinenser. Das kann ich sehr gut verstehen. Ständerat Bruno Frick wurde mit dem Satz zitiert: „Wir dürfen keine Hemmungen haben zu kritisieren, was kritisiert werden muss“. Doch die Kritik, die ich von ihm gelesen und gehört habe, ging nur an die israelische Seite. Hier war er in der Tat ohne Hemmungen. Aber neutral war er nicht. (weiter)
Referat von Frank Lübke, Geschäftsführer der Organisation DAVID gegen Antisemitismus
Rede, gehalten am 24.10.2004 anlässlich der Solidaritätskundgebung für Israel, organisiert vom Forum für Israel, auf dem Basler Marktplatz (es gilt das gesprochene Wort)
Der Antisemitismus schwebt im Antizionismus wie das Gewitter in der Wolke. (Jean Améry)
Liebe Freunde Israels
Es ist schön, dass soviele von Euch gekommen sind. Das ist nicht selbstverständlich in einer Zeit, da man sich jedesmal rechtfertigen muss, wenn man sein Wort für Israel erhebt. In einer Zeit, in der das Image, das Israel hat, so gar nichts mehr zu tun hat mit der Realität. Grosse Verantwortung dafür tragen die Schweizer Medien. Denn sehr oft handeln die Journalisten in Fernsehen und Zeitung getreu dem Grundsatz: Ich habe mir meine Meinung längst gebildet – also bringt mich bitte nicht mit Fakten durcheinander. Das Schlimme daran ist: Nicht nur Meinungen sind gemacht – teilweise liegen diesen Meinungen auch antisemitische Strömungen zu Grunde. Darüber werde ich gerne ein paar Worte verlieren.
(weiter)Grussbotschaft von Dr. Rolf Bloch
Herr Dr. Rolf Bloch, Bern (ehemaliger Präsident des Schweiz. Israelitischen Gemeindebundes, SIG) entschied sich an einer anderen Veranstaltung in Lausanne teilzunehmen und liess (durch Hans Daniel Schürch-Tal) die folgende Grussbotschaft verlesen:
(weiter)Referat des israelischen Botschafters Aviv Shir On anlässlich der Kundgebung vom 24.10.04
Meine sehr geehrten Damen und Herren, liebe Freunde,
Es tut gut, so viele Menschen hier zu sehen, die zusammen gekommen sind, um Israel zu unterstützen. Ich danke Ihnen allen auch im Namen aller meiner israelischen Mitbürger sowie im Namen des Staates Israel. Es ist unglaublich, dass Israel 56 Jahre nach seiner Unabhängigkeit noch immer um sein Ueberleben kämpfen und um seine sichere friedliche Zukunft ringen muss. Und trotzdem konnten wir eine lebendige Demokratie aufrechterhalten, kulturelle Beispiele setzen und gelten als eines der führenden High-Tech-Länder der Welt.
(weiter)Referate der Israel-Kundgebung vom 24. Oktober 2004 in Basel
Grusswort von Markus Vallen, German Media Watch
Heute ist es für mich eine ganz besondere Freude, als Vertreter von GERMAN MEDIA WATCH unter Ihnen sein zu dürfen.
GERMAN MEDIA WATCH ist eine Organisation, die seit Jahren gegen einseitige Berichterstattung in den Medien Stellung bezieht.
Referat von Markus Ernst, Christliche Israelwerke Schweiz
Wir stehen hier in Basel angesichts jüdischer Geschichte auf historischem Boden. Wir erinnern uns dabei in besonderer Weise des Visionärs Theodor Herzl. Historisch ist heute auch, dass zum ersten Mal in der Schweiz jüdische und christliche Gruppen gemeinsam eine solche Kundgebung durchführen. (weiter)
Informationen der israelischen Botschaft Berlin
Informationen der israelischen Botschaft Berlin vom Donnerstag, 28. Oktober 2004 (weiter)
Leserbrief Thomas Wiesmann zu „Ein Pakt mit dem Teufel?“
Ein ziemlich starker Titel, wenn man bedenkt, dass sich beim „Forum für Israel“ Gerechte der Nationen befinden könnten. Vor kurzem wurde in Jerusalem das Laubhüttenfest gefeiert. Ueber 4000 Freunde Israels folgten der Einladung der Christlichen Botschaft Jerusalem zur grossen Freude der lokalen Bevölkerung. Diese echte Solidaritätskundgebung ist nicht nur der zahlenmässig grösste Tourismus- Anlass in Israel, auch die Jerusalem Post widmete ihr einige Artikel mit Farbfotos (eines sogar auf der Titelseite). Eine Kritik, wie jene von Herrn Kugelmann, hörte ich nicht, obwohl vermutlich die Mehrzahl der Teilnehmer aus religiöser Ueberzeugung zu Israel steht. Die Solidarität mit Israel ist für uns mehr und mehr lebensnot-wendig und kein Luxus. Wie heisst es doch? Verwandte hat man, Freundschaften muss man pflegen.
Thomas Wiesmann, Jerusalem
ARAFATS letzte Tage.....
Rückblick Kundgebung
Solidaritätskundgebung in Basel: Sonntag, 24. Okt. 2004 15:00
Sprengstoffgürtel gegen jede Friedenshoffnung.
Und am Schlimmsten:
Einmal mehr sollen 'die Juden' an ihrem Unglück selber schuld sein!
Im Nahostkonflikt kristallisieren sich die alten antisemitischen Vorurteile.
Sie wirken auch in der Schweiz.
Jetzt reicht es!



