„Die Linke“ präsentiert sich als Verteidigerin der Unterdrückten, als moralische Instanz gegen Ungerechtigkeit. Umso mehr überrascht die Position der Partei, wenn es um die Proteste im Iran geht, die vom Ayatollah-Regime mit voller Härte niedergeschlagen werden. Und die trotzdem nicht enden wollen. Die Worte von Ines Schwerdtner, Vorsitzende der Partei «Die Linke», schockieren. Tausende Menschen sollen in den letzten Tagen von den Schergen der seit 1979 im Iran regierenden Mullahs ermordet worden sein – doch Ines Schwerdtner spricht in der schockierenden Pressekonferenz nur wenig über das Leid der Menschen im Iran. Sie spricht nur wenig über die Opfer. Und auch die Täter spart sie zumeist aus. Stattdessen fokussiert sich die entlarvende Pressekonferenz auf die harte Ablehnung eines möglichen Militärschlags durch Donald Trump, der hochrangige Mullahs zum Ziel haben könnte – und der ein ganzes Volk befreien könnte.