Mullahs an der Macht: Das System Iran erklärt | Podcast

Seit Jahrzehnten wird der Sturz des iranischen Regimes vorhergesagt – doch der Machtapparat der Mullahs überlebt Proteste, Sanktionen und Kriege. Warum ist das so? Immer wieder ist Iran in den Schlagzeilen: Da ist das gefährliche Atomprogramm, die Feindschaft zu Israel, der Krieg mit den USA, die Rede ist von Massenprotesten, Internetblockaden und von einer Blockade der Straße von Hormus. Doch wer nur den Nachrichten folgt, sieht nicht mehr als die Sitze des Eisbergs. Denn klar ist: warum die Machthaber in Teheran handeln, wie sie handeln, das wird selten erklärt. Entsprechend verwundert es nicht, dass viele Iran nur aus der Distanz betrachten. Worauf der Staatsapparat der Islamischen Republik aufgebaut ist, ist das Thema der neuen Folge des «Nahost verstehen»-Podcasts. Wie verbindet ein System den Glauben mit dem Gewehr? Wie rechtfertigt es vor sich selbst die Ermordung tausender eigener Bürger? Und was treibt die Mullahs wirklich an? Wer das System der Islamischen Republik Iran wirklich verstehen will, der muss die Mechaniken und ideologischen Ansätze hinter den Schlagzeilen verstehen. Wichtiger als Raketen und Drohnen sind am Ende die Geschichten, die aus Menschenansammlungen Staaten machen. Und eben diese Narrative, Mythen und Innenansichten sind das Fundament der Islamischen Republik Iran. «Ein Kommandeur, der den Feind nicht aus dessen eigener Perspektive versteht, läuft Gefahr, das grundlegende Wesen des Konflikts grundlegend falsch zu verstehen», heißt es im offiziellen Leitfaden des US Marines Corps (MCDP2, Intelligence). Ein Zitat, das zutreffender nicht sein könnte, in einer Welt, in der reißerische Schlagzeilen und Emotionen jede seriöse Beschäftigung mit einem Thema zu vernebeln drohen. Ein Podcast für alle, die beim Thema Iran nicht nur zuhören, sondern auch mitreden wollen.

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