Tempelberg Jerusalem – eine Lektion in Geschichtsklitterung

Zum Vortrag von Dr. Joseph Croitoru zum Thema «Tempelberg und die israelische Politik» an der Volkshochschule Zürich am 26. April und 3. Mai 2021.

Ein Kommentar von Hanspeter Büchi

Geht es um das Thema Israel und Naher Osten, sind wir mit dem Problem konfrontiert, dass die Menschen häufig kaum über ein Basiswissen verfügen, das ihnen ein kritisches Hinhören ermöglichen würde. Nachdem etliche Medien seit Jahrzehnten eine Haltung gegenüber Israel vertreten, die nicht eben als ausgewogen bezeichnet werden kann, verwundert es daher nicht, beim Publikum zahlreiche Vorurteile gegen Israel anzutreffen.
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»Aber was ist denn mit Sheikh Jarrah?«

»Aber was ist denn mit Sheikh Jarrah? Meinen Sie denn wirklich, dass das der richtige Zeitpunkt war, den Status Quo in Ost-Jerusalem zu ändern, wo doch die Lage bereits so angespannt ist?«

»Meinen Sie etwa das bevorstehende Gerichtsurteil zur Räumung einiger Häuser zugunsten der Eigentümer nach Ablauf der Pachtverträge?«

»Na ja, ich meine die Vertreibung arabischer Bewohner aus Ost-Jerusalem durch jüdische Siedler.«

»Verstehe. Also, wenn die Bewohner Araber sind und die Eigentümer Juden, ist die Rechtslage egal. Ein Glück, dass Liebig 34 in Berlin von Linksradikalen besetzt wurde und nicht von Arabern, sonst säßen die Spinner heute noch dort.«

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